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6 Tipps, um beim Heizen zu sparen

Niedrigere Energierechnungen beginnen mit einem geringeren Verbrauch! Wussten Sie, dass die Heizkosten 50 bis 70 % Ihrer gesamten Energierechnung ausmachen? Die Kunst, beim Heizen zu sparen, besteht darin, dass man es nicht in der Wohnung spürt, sondern eher im Geldbeutel! Mit diesen 6 Tipps helfen wir Ihnen weiter.

1. Stellen Sie Ihren Raumthermostat optimal ein

Ihr Thermostat registriert die Temperatur in dem Raum, in dem er sich befindet, und sendet diese Information an den Heizkessel, der sich dann automatisch ein- oder ausschaltet.

Der beste Platz für Ihren Raumthermostat ist:

Le meilleur emplacement pour votre thermostat d’ambiance est :

  • 1,5 m über dem Boden;

  • an einem nicht zu kalten Ort, d. h. nicht neben der Eingangstür oder an einer Außenwand. Andernfalls registriert Ihr Thermostat eine niedrigere Temperatur als im übrigen Raum und schaltet Ihren Heizkessel zu schnell ein;

  • an einem nicht zu warmen Ort, d. h. nicht neben einer Wärmequelle wie einer Lampe, einem Fernseher oder unter direkter Sonneneinstrahlung. Andernfalls registriert Ihr Thermostat eine höhere Temperatur als im übrigen Raum und schaltet Ihren Heizkessel zu spät ein;

Wurden diese drei Punkte beachtet? Prima! Gehen Sie noch einen Schritt weiter und koppeln Sie Ihren Thermostat mit Ihrem Tages- und Nachtrhythmus. Einige Thermostate ermöglichen es Ihnen, die gewünschte Temperatur Ihrer Heizung zu jeder Tageszeit einzustellen. Eine Richtlinie:

  • Sonnenaufgang
    Stellen Sie die Temperatur auf 18°C ein, damit Ihr Badezimmer schön warm ist, wenn Sie aufstehen.
  • Die Zeit, zu der Sie zur Arbeit gehen
    Senken Sie die Temperatur auf 16°C.
  • Die Zeit, zu der Sie den Arbeitsplatz verlassen
    Erhöhen Sie die Temperatur auf 21°C. So kommen Sie nach Hause in eine angenehm warme Wohnung.
  • Eine Stunde vor dem Schlafengehen
    Senken Sie die Temperatur auf angenehme 16°C ab, nicht niedriger. Andernfalls verbrauchen Sie zu viel Energie, um Ihr Haus morgens wieder aufzuwärmen.

Schon 1 Grad weniger spart 7 %.

Möchten Sie beim Heizen noch zusätzlich sparen? Stellen Sie Ihren Thermostat tagsüber um 1 bis 2 Grad niedriger ein und ziehen Sie dafür einfach einen dickeren Pulli an. So einfach sparen Sie 7 %!

2. Installieren Sie ein Thermostatventil an Ihren Heizkörpern

Ihr Thermostat befindet sich in einem bestimmten Raum – in der Regel im Wohnzimmer – und steuert die Heizungsanlage. Mit Thermostatventilen an den Heizkörpern können Sie die Temperatur auch in den anderen Räumen genau steuern.

Ein Thermostatventil hat einen Fühler, mit dem es die Temperatur im Raum misst. Ist diese niedriger als die eingestellte Temperatur, erhöht das Ventil die Warmwasserzufuhr zum Heizkörper, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Eine Richtlinie:

  • 19-21°C im Wohnzimmer
  • 15-16°C in den Schlafzimmern

  • 23-24°C im Badezimmer

Eine Alternative ist ein mobiler Raumthermostat. Sie nehmen Ihren Thermostat in den Raum mit, in dem Sie sich eine Weile aufhalten werden: tagsüber an Ihrem Schreibtisch, in der Küche, wenn Sie kochen, in der Fernsehecke, bis Sie ins Bett gehen, usw.

3. Isolieren Sie Ihre Leitungen

Ihre Warmwasserleitungen büßen unterwegs eine Menge Wärme ein. Das geht besser! Besorgen Sie sich Dämmstoffrollen aus dem Baumarkt. Beginnen Sie an Ihrem Heizkessel und wickeln Sie die Rohre schön warm ein. Ein einfacher, leicht umzusetzender Vorgang, der einen großen Wärmeverlust verhindert!

4. Rollläden und Vorhänge schließen

Ist die Sonne schon untergegangen? Dann ist es an der Zeit, Ihre Rollos und Vorhänge zu schließen. Das ist nicht nur gemütlicher, Sie sparen dadurch auch 5 % Heizkosten! Denn Fenster - sowohl einfach als auch doppelt verglaste - geben „Kältestrahlung” ab. Das fühlt sich kalt an, und dadurch ist man versucht, die Heizung ein Grad höher zu stellen. Also besser schnell die Vorhänge zuziehen! Auf diese Weise stoppen Sie auch die Zugluft, die durch kleine Ritzen und Spalten eindringt.

Aber Achtung: Hängen Sie die Vorhänge nicht vor den Heizkörper. Die Wärme bleibt dann zwischen dem Vorhang und dem Fenster hängen und geht schließlich verloren.

5. Lüften Sie Ihr Haus gründlich

Trockene Luft kann viel effizienter erwärmt werden als feuchte Luft. Deshalb ist es wichtig, dass die beheizten Räume gut durchlüftet werden. Neue Häuser haben oft schon ein sehr gutes Lüftungssystem, aber in älteren Häusern muss man sich selbst darum kümmern. Die einfachste Art zu lüften ist, Türen und Fenster zu öffnen. Eine halbe Stunde pro Tag ist ausreichend.

6. Behalten Sie Ihren Energieverbrauch im Blick

Wenn Sie Ihre Zählerstände jede Woche notieren, werden Sie regelmäßig über Ihren Verbrauch nachdenken. Kampagnen wie energiejacht.be bieten Ihnen ein kostenloses Online-Tool, mit dem Sie Ihre Zählerstände erfassen und mit denen der letzten Woche, des letzten Jahres usw. vergleichen können. Oft reicht es schon aus, den Zählerstand zu notieren, um energiebewusster zu werden. Und sich die bekannten Energiespartipps wirklich zu Herzen zu nehmen. Diese kennen Sie bestimmt: Licht in den Räumen ausmachen, in denen Sie nicht sind, mit geschlossenem Deckel kochen, kurz duschen, ... also einfach machen!

Und natürlich können Sie auch Mazout Energy+ bestellen, mit dem Sie bis zu 150 Euro pro 2000 Liter sparen!

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Freitag, 30 Juli, 2021
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